Briten bejubeln GM-Entscheidung als "fantastisch"

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Opel
Während allerorts Unverständnis über die Kehrtwende von GM herrscht, feiern die Briten die Entscheidung des US-Konzerns als "fantastisch". Der britische Wirtschaftsminister will sich so schnell wie möglich mit GM treffen. EU-Kommissar Verheugen warnt jedoch vor Alleingängen und räumt eine Mitschuld der EU an der jetzigen Situation ein.
Die Reaktionen auf den gestoppten Verkauf Opels durch GM reichen in Europa von Verwunderung bis hin zu Bestürzung – nur in Großbritannien zeigten sich Politiker und Gewerkschafter zufrieden.
Die großen Gewinner des GM-Chaos sind ohne Zweifel die Vauxhall-Mitarbeiter in Großbritannien. Die Kehrtwende von GM sei eine „fantastische Entscheidung“, sagte Tony Woodley, Chef der Gewerkschaft Unite und ebenfalls ehemaliger Vauxhall-Arbeiter. Die Gewerkschaft sei „absolut begeistert, dass GM schließlich das Richtige getan hat – für sich und für uns“. Deswegen sehe er nun viel positiver in die Zukunft. „Es macht überhaupt keinen Sinn, die Firma zu zerschlagen.“ Bis zu 2000 Stellen, so hatte die Gewerkschaft befürchtet, wären unter Magna in den beiden englischen Werken angeblich in Gefahr gewesen. Und zwar, weil Bundeskanzlerin Angela Merkel mit Milliarden die Jobs der deutschen Arbeiter sichert, auf Kosten der Briten. So sahen das zumindest die meisten Vauxhall-Angestellten.
Ähnlich argumentierte auch der britische Wirtschaftsminister Peter Mandelson. Im September hatte er sich bei EU-Wettbewerbskommissarin Neelie Kroes über Deutschland beschwert. Am Mittwoch nun zeigte sich Mandelson erfreut. Er wolle sich rasch mit dem GM-Management treffen und stellte staatliche Bürgschaften in Aussicht.
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