Horror auf DVD: Sam Raimis «Drag Me To Hell»

dpa
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Es geht abwärts...
Berlin (dpa) - Horrorfilme werden meist nach einer ähnlichen Formel zusammengebaut: Die oft etwas naiven Protagonisten geraten unschuldig ins Visier des Bösen, werden von Geistern, Zombies oder anderen übernatürlichen Geschöpfen verfolgt und liefern sich dabei einen blutigen Kampf ums Überleben.
Auch «Spider-Man»-Regisseur Sam Raimi setzt in «Drag Me To Hell» äußerst wirkungsvoll auf diese nervenzehrenden Schocker-Szenarien. In seinem jetzt auf DVD erschienenen Film wird die junge Kreditsachberaterin Christine von einer Kundin, mit einem alten mexikanischen Fluch belegt. Christine hat nur drei Tage Zeit, den Fluch abzuwenden, bevor sie - ganz dem Titel des Films folgend - in die Hölle gezogen wird.
Raimi feierte bereits in den 80er Jahren seinen internationalen Durchbruch mit der umstrittenen Kult-Horror-Trilogie «Tanz der Teufel». In den vergangenen Jahren machte sich der US-Amerikaner allerdings auch außerhalb des Grusel-Genres einen Namen und feierte mit Werken wie «Ein einfacher Plan» und den drei «Spider-Man»-Filmen Erfolge. Mit «Drag Me To Hell» folgte die Rückkehr zum Horror.
Darin fängt die Geschichte für Christine Brown (Alison Lohman) eigentlich ganz gut an. Sie ist mit dem einfühlsamen Jung-Professor Clay liiert und hat gute Chance, in ihrer Bankfiliale befördert zu werden. Doch dann taucht die alte Mrs. Ganush auf. Schon ihr erster Auftritt lässt die Zuschauer gruseln: Mit ihren krallenartigen Fingernägeln trommelt sie auf Christines Tisch, spuckt das verrottete Gebiss inklusive Speichel-Schleim umständlich ins Taschentuch und beäugt Christine auch scheinbar mit ihrem blinden Auge argwöhnisch. Als die junge Frau ihr dann eine Verlängerung des Kredits verweigert, eskaliert die Situation und Mrs. Ganush belegt Christine mit einem todbringenden Fluch.
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