Preise der DEFA-Stiftung für Dokumentarfilmer
06.Nov.2009
Berlin (dpa) - Der Preis der DEFA-Stiftung geht in diesem Jahr an den Filmarchivar Wolfgang Klaue. Die Verleihung am 20. November in Berlin stehe im Zeichen des deutschen Filmerbes, teilte die Stiftung am Freitag mit.
Daher wird Klaue mit dem mit 15 000 Euro dotierten Preis für Verdienste um den deutschen Film gewürdigt. Klaue war früher Direktor des staatlichen Filmarchivs der DDR und der erste Vorstand der DEFA-Stiftung.
Förderpreise zu je 5000 Euro erhalten die Dokumentarfilmregisseure Helke Misselwitz, Gerd Kroske und Andreas Voigt. Die mit 7500 Euro dotierte Auszeichnung zur Förderung des künstlerischen Nachwuchses wird an die Herausgeber der Filmzeitschrift «Revolver» vergeben. Die Programmpreise der Stiftung gehen an das Bundesarchiv-Filmarchiv, den Filmverband Brandenburg und das Kino Brotfabrik in Berlin. Sie sind mit je 5000 Euro verbunden.
Preisträger der vergangenen Jahre waren Wolfgang Kohlhaase, Andreas Dresen, Fatih Akin, Hans Weingartner, Christian Petzold und Hans-Christian Schmid. Die DEFA-Stiftung kümmert sich um das Erbe des DDR-Kinofilms.
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