Adoro: Vom Glück, ein Popstar zu sein

dpa
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Jandy Ganguly (l-r), Nico Müller, Laszlo Maleczky, Assaf Kachdi und Peter Dasch sind die Klassik-Pop-Band Adoro.
Hamburg (dpa) - Adoro hat alles, was eine Castingband gemeinhin ausmacht: Die fünf Sänger sehen gut aus, ihre Temperamente sind fein aufeinander abgestimmt und ihre Stimmen ergänzen sich.
Doch noch ein Kritikerlob kommt hinzu, dass manchen Castingsternchen abgeht: Das Quintett kann richtig gut singen. Kein Wunder: Alle fünf sind ausgebildete Opernsänger und haben an renommierten Häusern in Opern oder Operetten gesungen. Vor fast genau einem Jahr brachten sie ihre Debüt-CD als neu formierte Klassik-Pop-Band Adoro heraus - und fühlen sich mittlerweile in der einst fremden Pop-Welt mehr als wohl, vor allem wegen der Fans.
«Das läuft im Theater ganz anders ab. Die Klassik-Fans sind eine Spur zurückhaltender», sagt etwa der Wiener Tenor Laszlo Maleczky. «Die Fans jetzt, bei diesen Konzerten, die gehen voll mit. Da wird durchaus mal gekreischt und geschrien, wenn ihnen etwas gefällt. Es ist vom Feedback und von der Lautstärke her um einiges intensiver.»
Dafür hat ihnen die Plattenfirma Universal auch beim zweiten Album «Für immer und Dich», das seit Freitag in den Läden steht, geeignete Stücke ausgesucht, nämlich erfolgreiche deutsche Popsongs, die ohnehin schon ihre Fans haben: «Liebe ist» von Nena, Herbert Grönemeyers Ballade «Halt mich», Marius Müller-Westernhagens Hymne «Freiheit», «Ich bin ich» von Rosenstolz oder «Sie sieht mich nicht» von Xavier Naidoo werden mit Unterstützung bulgarischer Filmorchester unter Leitung von Gregor Narholz zu klassisch arrangierten Popnummern.
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