Die Promi-Geburtstage vom 07. November 2009: Joni Mitchell

dpa
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Joni Mitchell wird 66.
New York (dpa) - Für die Guinness-Enzyklopädie ist Joni Mitchell, die heute ihren 66. Geburtstag feiert, «eine der geschliffensten Stimmen der Pop-Musik».
Die US-Zeitschrift «Women Who Rock» räumte der Sängerin, Songwriterin und Gitarristin Platz 7 auf ihrer Liste der «bedeutendsten Musikerinnen des 20. Jahrhunderts» ein - in der Rangfolge zwischen der «Queen of Soul», Aretha Franklin, und der poetischen Rocksängerin Patti Smith.
Ihre Karriere begann sie in Torontos Folk- und Rockszene, aus der auch Gordon Lightfoot hervorging. Dabei hatte sich die Tochter einer Lehrerin und eines Fliegeroffiziers mit dem bürgerlichen Namen Roberta Joan Anderson das Gitarrespielen mit einer Lehrschallplatte des Folk-Giganten Pete Seeger selbst beigebracht. Ihre Ehe mit dem Kollegen Chuck Mitchell holte sie 1965 in die USA, hielt aber gerade ein Jahr. Danach war New York angesagt. Dort half ihr David Crosby von den Byrds ihre erste LP zu produzieren - «Joni Mitchell» (1968). Bereits das dritte Album, «Ladies Of The Canyon» mit dem bekannten «Big Yellow Taxi» schafft es 1970 unter die Top 30.
«Court And Spark» (1974), ein lebhaftes Jazz-Pop-Album, macht Mitchell richtig populär. Es landet zwei Singles in den Top 40 und wird millionenfach verkauft. Zwei Jahre später gelingt ihr mit «Hejira» ein Meisterstück. Das ungewöhnlich freie Gitarrenspiel und ihre Stimme über vier Oktaven finden weithin Bewunderung. Neben der eigenen Arbeit beteiligt sie sich mit Joan Baez, Roger McGuinn und Allen Ginsberg an Bob Dylans «Rolling Thunder Tour» zugunsten des wegen Mordes verurteilten Boxers «Hurricane» Carter. Außerdem schreibt sie mit «Woodstock» einen Hit für Crosby, Stills, Nash & Young und die Hymne des legendären Festivals.
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